Praktikum Anna

Betrieb:
In der 1. Woche mache ich ein Praktikum in de 1./2. Klasse in Dieterswil. Meine Arbeitsgeberinnen sind Simone Röthlisberger und Anette Gastpar. Bei der anderen 1./2. Klasse leiten Ursula Joss und Franziska Thomet den Unterricht, mit ihnen habe ich fast nichts zu tun. Das TTG gibt Beatrice Schüpbach.

In der 2. Woche war ich in der 3./4. Klasse in Rapperswil. Meine Arbeitsgeberinnen waren Karin Abbühl (Klassenlehrerin), Therese Homann (Französischlehrerin),  Rosette Rätz und Christine Indermühle (TTG). In dieser Primarschule gab es insgesamt fünf verschiedene Klassen: eine 1./2. Klasse, zwei 3./4. Klassen und zwei 5./6. Klassen.
Da man als Lehrerin keine Ausbildung machen muss, gab es auch keine Lehrlinge.

Beruf:
Ich schaue in den zwei Wochen in den Beruf Lehrer/in hinein. Die 1.Woche bei der 1./2. Klasse und die 2. Woche bei der 3./4. Klasse.
Ich arbeite mit den Kindern im Klassenzimmer, im TTG/TG Raum, in der Turnhalle und in der Bibliothek
Sonnenseiten: Man hat mehr Ferien als in anderen Berufen, man kann den Kindern etwas lernen, man hat mehr Freizeit.
Schattenseiten: Man braucht Geduld, wenn die Kinder nicht zugehört haben muss man es ihnen mehrmals erklären.

Arbeiten:
In der 1. Woche habe ich als „Lehrerin“ Math und Deutsch Aufgaben korrigiert, Fragen beantwortet, in einer Sportlektion zuerst ein „Päärlifangniss“ und dann ein „Brönnball“ gemacht und da sie im Moment im Deutsch das Thema Märchen haben, das Märchenbuch Rumpelstilzchen vorgelesen.

In der 2. Woche habe ich auch Fragen beantwortet, Math und Deutsch Aufgaben korrigiert, ein Diktat vorgelesen, mit Veenu 2 Lektionen Sport geleitet: in der 1. Lektionen Sport ein 2Päärlifangniss“ und dann ein „Brönnball gemacht und in der 2. Sportlektion zuerst ein Amerikanisches Sitzball und dann Fussball gespielt, eine Musikstunde gegeben, wo Veenu und ich das Lied „Dr Sidi ab del hasar vo el hamar“ vorbereitet und dann alle zusammen gesungen haben, eine Französischstunde gegeben und mit den Kindern ein Mathematikspiel gespielt.

Fazit:
Die 2 Wochen Praktikum haben mir sehr viel Spass gemacht mit den Kindern zu arbeiten. Die Stimmung war immer sehr gut und auch lustig. In Dieterswil in der 1./2. Klasse hat es mir etwas besser gefallen weil ich den Kindern mehr helfen konnte, weil die 3./4. Klässler schon etwas selbstständiger waren. Der Unterschied zum Schulalltag war, dass man selber unterrichten und den Kindern etwas beibringen konnte.

Schlussfolgerung:
Für die letzten 15 Schulwochen nehme ich mir vor noch etwas selbstsicherer und selbständiger zu arbeiten.
Das Praktikum hat mir sehr gefallen und es war sehr schade als diese 2 Wochen vorbei waren. Ich würde das noch einmal machen.

Ich lese der 1./2. Klasse eine Geschichte vor

Praktikum Roger

Von Dach Baumschule
In der Baumschule Von Dach arbeiten:
1 Gärtner/Baumschulist mit Meisterprüfung
4 Gärtner/Baumschulisten mit Obergärtnerprüfung
5 Gärtner EFZ Fachrichtung Baumschule
6 Gärtner EFZ Fachrichtung Stauden
4 Teilzeit-Saisonmitarbeiter
7 Mitarbeiter (Landwirte, Schlosser, Hilfskräfte, Büro, Administration)
2 Lehrlinge Gärtner Fachrichtung Baumschule

Berufe im Betrieb:
-Gärtner Fachrichtung Baumschule
-Gärtner Fachrichtung Stauden
Die Baumschule Von Dach verkauft Bäume und Sträucher an Gärtner,
Gartenbauer, Landschaftsarchitekten, Gartenplaner, Gemeinden, Behörden, Stadtverwaltungen und auch an andere Baumschulen.

Woche 1

Montag: Am Montag habe ich als ersten ins Freiland müssen und dort helfen Sträucher ausgraben und Ballieren. Nachher musste ich bei dem Wasserspeicher das laub zusammen rechen und dort putzen.

Dienstag: Am Dienstag morgen musste ich helfen in den verschiedenen Beeten Plastikfolie unterzuziehen und mit großen Nägeln fixieren. Am Nachmittag musste ich beim Einschlag helfen die Bäume zu vergraben.

Mittwoch: Am Mittwoch musste ich helfen die Lastwagen die aus Holland gekommen sind zu entladen. Da die Bäume schwer sind haben wir sie mit dem Teleskoplader und dem Lasthaken entladen. Es war sehr stressig.

Donnerstag: Am Donnerstag morgen musste ich helfen bäume zu pflanzen im Freiland und nachher die Etiketten anbinden. Am Nachmittag musste ich wieder Folie unter die Beete ziehen.

Freitag: Am Freitag musste ich wieder im Freiland helfen. Ich musste Bäume zusammenbinden damit man sie gut transportieren kann und wieder Bäume setzten. Am Nachmittag musste ich helfen im Einschlag bäume zu pflanzen für den verkauf. Wir transportierten die bäume mit einem Kompaktlader. Ich stand auf der Gabel und hielt die bäume damit sie nicht umkippten.

Die Lehre: Gärtner Fachrichtung Baumschule
Löhne:
1. Lehrjahr: 600 Fr.
2. Lehrjahr: 800 Fr.
3. Lehrjahr: 1100 Fr.
Nach der Lehre: 4400 Fr.
Mit 3 Jahren Berufserfahrung: 4700 Fr.

Arbeitszeiten:
Januar-Februar: 7.45-12.00/13.15-17.00
März-September: 7.00-12.00/13.15-17.30
Oktober/November: 7.30-12.00/13.15-17.30
Dezember: 7.45-12.00/13.15-17.00
ca. 43 Sunden pro Woche


Landwirtschaftliches Lohnunternehmen A und A
(Adrian Aeschbacher)

Adrian Aeschbacher führt alleine ein Landwirtschaftliches Lohnunternehmen.
Er bietet folgendes an:
-Rundballenpressen
-Kleinballenpressen
-Mähen mit Aufbereiter
-Kreiseln
-Schwaden
-Transporte ( Zuckerrüben, Kartoffeln, Getreide, Stroh-,Heu-, Siloballen, usw.)
Vermietung von:
-Wiesenegge 4m und 6m
-Seine 4Plattformwagen (2x 21t und 2x 18t)
-Sein Zweiachskipper (18t)
Handel von Heu-, Stroh- und Siloballen im großen Stil.

Woche 2

Montag: Am Montag fing ich um 5.15 an, den wir gingen Schalunen zu einem Bauern melken. Ich musste misten, futter geben und nachher das Läger machen für die Kühe. Nachher gingen wir zu seiner Halle mit seinen Maschinen und dort haben wir den Abfall entsorgt und aufgeräumt. Am Nachmittag sind wir zu einem von seinen 2 Lagern an Raufutter und Stroh gefahren das in Bütschwil ist. Dort haben wir 6 Stroh Quaderballen mit einem Kran aufgeladen. Wir haben die Ladung gesichert und dann sind wir nach Schüpfen gefahren und haben dort bei einem Reitstall die ballen abgeladen. Am Abend gingen wir wieder nach Schalunen in den Stall, vorher machten wir noch das futter für die Kühe parat. Dieser Bauer hat auch Schafe und auch die mussten wir versorgen.

Dienstag: Am Morgen gingen wir zum gleichen Bauern und ich fing auch wieder zur gleichen Zeit an. Ich musste misten, den Stallgang putzen, futter den Kühen geben und wieder das Läger machen. Am Nachmittag musste ich um 12.15 ausrücken. Wir gingen Tanken und gingen zwischen Frauenkappelen und Oberbottigen die Ballen laden. Eigentlich wollten wir nur 36 Heuballen laden, nachher wurden es 40 Ballen. Mit den 40 Heurundballen fuhren wir durch die Stadt Bern nach Reichenbach im Kandertal. Nachdem wir die Ballen abgeladen haben fuhren wir wieder durch Bern Nachhause. Wir kamen um 20.00 bei seiner Halle an.

Mittwoch: Am Mittwoch haben wir den ganzen Tag Gülle gefahren. Er und seine zwei Kollegen haben schon um 4.00 angefangen, Ich kam um 7.00 dazu. Am Anfang haben wir die Gegend von unserem Lehrer Herr Zitterli unsicher gemacht, später auch in der Gegend von Wirezwil, Büetigen, Kappelen, Bargen, Frauchwil und noch anderen orten. Wir brachten die Gülle von der Biogasanlage in Bütschwil zum feld wo sie dann verschlaucht wurde. Es waren zwei Traktoren mit Güllefässern und ein Lastwagen mit großem Gülletransportfass im Einsatz. Wir machten keine Mittagspause und aßen nur unterwegs etwas kleines. Feierabend war etwa gegen 20.30.

Donnerstag: Am Donnerstag morgen musste ich erst um 9.30 anfangen. Wir holten drei Dieseltänke mit dem Auto und einem Anhänger von Rizenbach. Am Nachmittag ladeten wir zwei Dieseltänke und den dritten haben wir auf dem anhäger gelassen den der hat er schon Weiterverkauf.

Freitag: Am Morgen brachen wir als erstes eine Siloballe mit dem Frontlader nach Lyss zu einem Reiterhof. Nachher gingen wir ins Büro. Nachdem Büro fuhren wir nach Bütschwil um dort seinem Kolleg zu helfen eine Anlage weiter zu bauen um Holz und Knoblauch mit der Abwärme der Blockheizkraftwerken zu trocknen. Am Nachmittag gingen wir zum zweiten Raufutter Lager beim Bühlhof das er hat. Wir ladeten dort drei Heurundballen auf für einen Kunden. Nachher gingen wir wieder nach Bütschwil und machten dort weiter. Am Abend gingen wir wieder zum gleichen Bauern vom Montag und Dienstag den Stall machen.

Samstag: Am Samstag morgen gingen wir wiedern nach Schalunen in den Stall, nachher ladeten wir ein Wagen mit 20 Heurundballen und brachten den nach Wirezwil zu den Pferden. Beim Abladen musste ich auf dem Heuboden helfen die Ballen an den Richtigen Ort zu bringen. Am Nachmittag gingen wir wieder nach Bütschwil um dort weiter zu Helfen mit dem Bau der Trocknungsanlage für das Scheitholz. Am Abend gingen wir wieder in den Stall.

Die Lehre: Landwirt (in Richtung Lohndienstleistungen)
Löhne:
1. Lehrjahr (Alter 17): 1230-1310
1. Lehrjahr (Alter 18): 1280-1360
1. Lehrjahr (Alter 19): 1330-1410

2. Lehrjahr (Alter 17): 1380-1460
2. Lehrjahr (Alter 18): 1430-1510
2. Lehrjahr (Alter 19): 1480-1560

3. Lehrjahr (Alter 17): 1180-1330
3. Lehrjahr (Alter 18): 1230-1380
3. Lehrjahr (Alter 19): 1280-1430

Für Lehrlinge im 20. Altersjahr und älter wird der Lohn in Schritten von 50 Fr. pro Altersjahr erhöht.

Arbeitszeiten:
Die Arbeitszeiten können unterschiedlich sein.
In der Saison (Sommer) länger und im Winter kürzer.
zb:
5.00-12.00/13.30-20.00 (eher Winter)
3.00-12.15/12.30-23.00 (eher Sommer)

Fazit:
Für mich war das Praktikum sehr aufregend und abwechslungsreich und die Arbeitszeiten sind anders als die Schulzeiten. Mir hat in der ersten Woche am besten die arbeiten im freiland und mit den großen bäumen gefallen. in der zweiten Woche waren die Arbeitszeiten nochmals anders und ich musste länger arbeiten, aber es hat mir besser gefallen als in der ersten Woche. Ich war immer motiviert und gut gelaunt.

Tipps:
– mehr Verantwortung übernehmen
– in der Schule dranbleiben
– mehr fragen stellen
– fester anziehen (Spanngurte, Schnurr)
– Handschuhe anziehen sonst Hände voll mit Hydrauliköl
– mehr ausprobieren
– gut zuhören

Die letzten 15 Wochen:
Ich werde in der Schule dranbleiben damit ich nicht schlechter werde und ich mit einem guten Zeugnis vor den Sommerferien nach hause komme. Die restlichen 15 Wochen die vor mir liegen werde ich genießen und mich bemühen mit meinen Noten. Ich will das OSZ Rapperswil mit einem sehr guten Zeugnis verlassen.

Das war mein Blogbeitrag.
5 Tage bei Von Dach Baumschule und 6 Tage bei Adrian Aeschbacher

Noch Andere Bilder (nicht von diese Woche)
Quelle: Adrian Aeschbacher
(Vielen Dank)

Praktikum Elisa

Der Betrieb: 
Ich mache mein Praktikum 2 Wochen im Kindergarten in Ruppoldsried. Meine Arbeitgeberin ist Christelle Koita. Insgesamt gibt es 3 Hauptkindergärtnerinnen und deshalb auch drei Kindergarten Gruppen. Es gibt momentan keinen Lehrling im Kindergarten Ruppoldsried.

Es gibt den Kindergarten A,B und C. In jeder Gruppe sind Kinder von verschiedenen Wohnorten. Ich bin im Kindergarten A.

Hauptsächlich gibt es nur den Beruf Kindergärtnerinnen in diesem Kindergarten.

Der Beruf:
Die Aufgabe einer Kindergärtnerin ist das Verhalten der Kinder zu beobachten, es zu fördern und die Kinder fachgerecht und liebevoll zu behandeln.

Der Arbeitsplatz ist drinnen und draußen. Je nach Wetter und was man geplant hat ist man zum Beispiel drinnen und macht dort etwas mit den Kindern oder man geht nach draussen. Aber die meiste Zeit verbringt man schon drinnen.

Die Voraussetzungen für diesen Beruf sind, ein guter Leumund ( also jemand der einen guten Ruf hat, keine Vorstrafen, Skandale usw. begangen hat.)Ausserdem eine persönliche und gesundheitliche Eignung für diesen Beruf, ein außerschulisches Praktikum mind. 12 Wochen, eine Eidg. gymnasiale Maturität oder ein anerkanntes Diplom einer dreijährigen Fachmittelschule und ein Bestandenes Aufnahmeverfahren.

Für mich sind die Arbeitszeiten immer nach Stundenplan, also kann ich um die gleiche Zeit wie die Kindergarten Kinder kommen und gehen. Als Kindergärtnerin muss man aber meistens früher oder später als die Kinder kommen/ gehen da man noch Sachen vorbereiten oder erledigen muss. Auch nach dem Kindergarten arbeiten viele Kindergärtnerinnen noch zu Hause an Sachen, wie zum Beispiel Telefonate machen und andere Dinge.

Der Lohn einer ausgebildeten Kindergärtnerin ist durchschnittlich 6500 Franken. Das ist aber überall ein bisschen unterschiedlicher.

Sonnenscheiten des Berufs sind: Wenn man gerne mit Kindern arbeitet macht der Beruf sehr spass. Schattenseiten sind: Das der Beruf auch sehr viel Geduld braucht und man sehr viel Zeit auch in der Freizeit mit dem Beruf verbringt.

Meine Tätigkeiten:
In den 2 Wochen habe ich sehr viele verschiedene Dinge gemacht. Meistens war es so das Frau Kita mit der einen Gruppe Lernspiele gemacht hat und ich habe zum Beispiel mit der anderen Gruppe gewebt. Es gab auch Momente in denen ich fast nichts zu tun hatte, weil die Kindern spielten und ich deshalb auch mit ihnen mitspielte. Ich konnte viele Aufgaben auch alleine übernehmen.

In der ersten Woche habe ich mit den Kindern einen Doppelgänger von ihnen gemalt. Ich musste ihnen alles immer gut erklären und natürlich auch ein bisschen helfen. Ich habe auch noch mit einer kleineren Gruppe gewebt. Viele konnten das eigentlich fast ohne Hilfe. Es gab aber auch Kinder die mehr Hilfe brauchten und mit ihnen habe ich alles Schritt für Schritt zusammen gemacht. Am Donnerstag gingen wir auch noch auf die Schlöff, dort unterstütze ich auch die Kinder die noch nicht so gut fahren konnten oder noch unsicher waren.

In der zweiten Woche gingen wir am Montag noch in die Turnhalle. Dort half ich den Kindern mit dem aufbauen von verschiedenen Parcours. Frau Koita und ich konnten uns dann auf die verschieden Posten aufteilen. So konnten wir bei den schwierigeren Posten den Kindern helfen. Am Dienstag habe ich mit drei Kinder noch ein Z’nüni gemacht. Es gab Früchte, Gemüse und Brot. Sie konnten eigentlich schon fast alles selber schneiden. Ich habe ihnen aber auch ein bisschen geholfen und aufgepasst das sich niemand verletzt.

Meistens habe ich aber mit einzelnen Kinder gearbeitet die ein bisschen mehr mühe haben. Ich musste Ihnen zum Beispiel bei Lernspielen immer den nächsten Schritt erklären und sie unterstützen.

Fazit:
Mir hat das Praktikum sehr spass gemacht. Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr gefallen. Ich freute mich jeden Tag aufs neue weil die Kinder brachten einem auch immer zum lachen. Mir hat alles in de 2 Woche gefallen. Ich würde dieses Praktikum auf jeden Fall auch wiederholen. Anders als beim Schulalltag war dass man halt die Kinder fast immer mit neuen Aufgaben beschäftigen musste. In der Schule muss man ja nicht andere Kinder beschäftigen. Das war für mich anders als im Schulalltag. Man brauchte auch viel Geduld und in der Schule braucht man das ja nicht immer.

Tipps/Anregungen:
-Man sollte gut mit Kindern umgehen können.
-Auch gerade bei den Kindergarten Kinder sollte man wissen wie man mit ihnen reden muss, damit sie auch die gegeben Aufgaben verstehen.
-Immer freundlich sein.
-geduldig sein.

Schlussfolgerung:
Für die letzen Wochen am Oszr nehme ich mir vor das ich noch selbstsicherer werde. Auch gerade wenn ich Aufträge erledigen muss, dass ich nicht immer das Gefühl haben muss ich mache etwas falsch oder so. Meine Schlussfolgerung aus diesem Praktikum ist dass es mir sehr gefallen hat, es eine spannende Woche war und ich es auch wiederholen würde.


Sprachaufenthalt Benjamin

Anstelle eines Praktikums habe ich mich für einen Auslands-Sprachaufenthalt in Nizza entschieden. Ich habe mich dafür ausgesprochen, weil der Sprachaufenthalt für meinen zukünftigen Arbeitsweg mehr Sinn ergibt. Ich habe in Nizza eine Sprachschule von der Firma EF besucht. Ich habe mich für EF entschieden, weil es eine grosse Firma für Auslandsstudenten ist und sehr gute Bewertungen hat.

Firma: EF

Die Unternehmensgruppe EF (Education First) ist ein weltweiter Anbieter von Bildungs- (insbesondere Sprachunterricht) und Reisedienstleistung. EF ist eine Aktiengesellschaft und wurde 1965 von Bertil Hult in Schweden gegründet. EF ist die grösste privatwirtschaftliche Bildungsinstitution der Welt. Sie hat 40’500 Mitarbeiter und macht Schätzungen zufolge einen jährlichen Umsatz von rund 2.3 Milliarden Schweizer Franken. In der Firma arbeiten hauptsächlich Lehrpersonen sowie Bürokaufleute. Aber auch Chauffeure sind angestellt. Diese sind dafür zuständig, dass die Schüler beispielsweise an den Flughafen gebracht werden.

Tätigkeiten:

Ich habe die 2 Wochen in einer Gastfamilie verbracht. So hat sich mein Alltagsfranzösisch verbessert. Nebenbei hatte ich jeden Tag 3 Lektionen à 1h.20 Schule. Dort haben wir hauptsächlich Grammatik sowie Wortschatz-Kenntnisse verbessert. Man kann sich unseren Arbeitsplatz wie ein normales Schulzimmer vorstellen. Das Programm für mich sehr passend. Ich fand, man hat am Tag sehr viel gelernt, hatte aber auch nicht zu viel Schule. Wir hatten auch Hausaufgaben. Diese waren aber im Mass und man konnte sie ohne grossen Zeitaufwand erledigen. So hatte man noch genug Zeit um etwas anderes zu machen. Wir haben mehrere Schulbücher bekommen und haben einzelne Aufgaben darin gelöst. Die Bücher konnten wir anschliessend mit nach Hause nehmen. Die Lehrpersonen waren immer sehr höflich und haben sich Zeit genommen.

Mein Fazit:

Die 2 Wochen Sprachaufenthalt haben mir sehr gut gefallen. Ich habe viel neues gelernt und habe viele höfliche Leute aus aller Welt kennen lernen dürfen. Meine Gastfamilie war sehr nett sowie alle anderen Menschen mit denen ich in der Zeit zu tun hatte (Schüler sowie Mitarbeiter EF). Ich kann auf zwei äusserst gute Wochen zurückblicken und es zeigt mir, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich kann die EF Sprachschule jedem weiterempfehlen der eine Sprache lernen will. Man lernt in einem anderen Land viel schneller, weil man dort die jeweilige Sprache sprechen muss.

Praktikum Veenuka

Betrieb

Ich habe das Praktikum in der 1. Woche in der Primarschule Dieterswil gemacht. Die Schule Dieterswil ist vergliechen mit der Schule Rapperswil sehr klein und es hat nur 2 1/2 Klassen. Meine Arbeitsgeberinnen heissen Ursula Joss und Franziska Thomet. In der anderen Klasse gibt es auch 2 Hauptlehrerinnen. Dann gibt es noch eine Werklehrerin – Beatrice Schüpbach. Es gibt eigentlich nur einen Beruf in diesem Betrieb und zwar als Lehrerin. Im gesamten gibt es 5 Lehrerinnen und es gibt keine Lehrlinge.

In der 2.Woche habe ich das Praktikum in der 3/4 Klasse in Rapperswil gemacht. In der Primarschule Rapperswil gibt es eine 1./2. Klasse, 2 3./4. Klassen und 2 5./6. Klassen. Ich habe die Woche bei Karin Abbühl, Therese Hommann und bei Rosette Rätz verbracht. In der Primarschule gibt es keine Lehrlinge und es gibt eigentlich auch nur einen Beruf – Lehrerin. Die Schüler/innen haben auch nicht bei jedem Fach die gleiche Lehrerin. 

Klassenzimmer Dieterswil 1./2. Klasse

Beruf

Lehrerin zu sein bedeutet eigentlich die Kinder zu unterrichten und den Unterricht spannend zu gestalten. Es bedeutet aber auch zu planen, was man in den verschiedenen Fächern machen will und wie man es machen will. Es ist viel anstrengender als man denkt. Es braucht sehr viel Geduld und Durchhaltevermögen und man muss fokussiert und konzentriert auf die Arbeit sein. Ich musste auch fast immer 20-30 Minuten vor den Kindern am Arbeitsplatz sein, weil wir noch besprechen mussten was ich machen kann und alles vorbereiten. Ich selber brauchte keine Materialien, da mir die Lehrerin immer alles gegeben hat, wie z.B. die Stifte zum korrigieren.

Sonnenseiten: Wenn man den Beruf als Lehrin/in gerne macht, dann macht es auch Spass. Ausserdem kannst du den Kindern immer etwas beibringen, sei es im Lernen oder etwas fürs Leben.

Schattenseiten: Es ist immer anstrengend und wenn sie mal nicht zuhören muss man es Ihnen mehrmals erklären. Ausserdem muss man immer früh am Arbeitsplatz sein um alles vorzubereiten und später gehen. Man hat auch fast keine Freizeit mehr, weil man immer planen muss was man am nächsten Tag macht und es immer etwas zum korrigieren gibt, sei es Teste, Hausaufgaben oder andere Blätter.

Tätigkeiten

(Dieterswil) Ich durfte den Kindern bei Math und Deutschaufgaben helfen, wenn sie nicht immer drausgekommen sind. Dann konnte ich selber auch noch Aufgaben machen und sogar 2 Mal die Hausaufgaben korrigieren. Ich durfte auch schon mal die halbe Klasse allein im Schulzimmer betreuen, da die Lehrerin mit der anderen Hälfte von der Klasse eine andere Aufgabe im Gruppenraum machte. Dann habe ich sehr viel den Kindern beim Einkleben von Bildern und ausschneiden geholfen. Am letzten Tag durfte ich der Klasse auch ein neues Thema im Math erklären. Im Werken konnte ich auch die Schüler einzeln zu mir rufen und mit ihnen eine Theorie über die verschiedenen Nadeln, die es gibt, durchgehen/erklären. In den Pausen hatte ich manchmal Pausenaufsicht und ich ging immer Fussball spielen mit den Knaben, weil sie mich immer fragten. Aber ich konnte danach immer rauf ins Lehrerzimmer meine Pause machen gehen. Mein Arbeitsplatz war im Schulzimmer, Werkraum und in der Sporthalle bei den Schülern. Ich lief immer ein bisschen im Schulzimmer herum und schaute den Schülern über die Schulter und half ihnen. Meine Anforderungen waren einfach das ich den Kindern helfen konnte bei Aufgaben, die schwierig waren und das ich immer pünktlich sein musste.

(Rapperswil) Da ich hier zusammen mit Anna war, konnten wir auch die Aufgaben gut einteilen und selber entscheiden wer zu den 3 Klässlern will und wer bei den 4. Klässlern bleiben will. Ich musste (wie auch in der ersten Woche) den Schülern bei Aufgaben helfen. Wir bekamen die Aufgabe ein deutsches Lied vorzubereiten, da sie noch kein Englisch konnten. Wir nahmen das Lied `Dr Sidi Abdel Assar` von Mani Matter und haben ein Blatt mit dem Text als Vorlage ausgedruckt. Am nächsten Tag mussten wir dann früher in die Schule und Frau Abbühl druckte es dann noch für die Schüler aus. Wir mussten auch ein Böxli mitnehmen, weil sie in ihrem Klassenzimmer keinen Lautsprecher hatten wo man das Handy anschliessen konnte. Dann haben wir das Lied ein paar Mal abgespielt, den Kindern den Text erklärt um was es ging und am Schluss konnten sie dann super ohne Instrumente mitsingen. Wir durften auch eine Sportlektion selber planen und Spiele spielen. Am Dienstagnachmittag mussten wir mit Frau Abbühl sehr viele Hefter korrigieren und wir mussten bis um 4 Uhr in der Schule bleiben. Am Freitagmorgen mussten paar Schüler noch einen Mathtest schreiben und ich durfte sie alleine betreuen. Sie stellten mir auch einpaar Fragen, die zum Teil auch schwierig waren zum erklären, da ich ihnen die Frage erklären musste, ohne die Lösung zu sagen. Dann konnte ich noch mit Ihnen raus und spielte mit Ihnen ein Spiel. Die Lehrerin gab uns noch ein Blatt wo verschiedene Rhytmen drauf waren und das musste ich dann mit den Kindern perfekt vortragen. Am Schluss haben mir die Kindern ein Brief geschrieben, wo sie sich bedankten und die Lehrerin hat uns noch ein ‚Schoggihaas‘ geschenkt.

Rapperswil: Beim korrigieren vom Wochenplan

Dieterswil: Beim Erklären eines Spieles ( “Beebötle“)
Dieterswil: Beim Einkleben von Bilder

Fazit

Die erste Woche bei der 1/2 Klasse hat mir mehr gefallen, weil es mir dort sympathischer war und weil ich die Lehrerinnen besser kannte, da sie selber mal meine Lehrerinnen waren. Und da ich dort auch mehr Kinder kannte und sie sehr mochte. Es hat mir eigentlich alles sehr gut gefallen und es war interessant mal zu sehen, wie es ist eine Lehrein zu sein. Der Unterschied zum Schulalltag war einfach, dass ich selber nicht lernen musste und eben selber den Kindern etwas beibringen konnte und auch wie eine Lehrerin sein konnte. Im Grossen und Ganzen fand ich die zwei Wochen sehr interessant und ich bin sehr froh das ich das Praktikum dort gemacht habe. Ich habe einpaar Kinder sehr lieb gewonnen und fand es schade das die zwei Wochen nachher schon vorbei waren.

Schlussfolgerung

Das Praktikum als Lehrerin hat mir sehr Spass gemacht und ich war eigentlich auch fast immer motiviert. Es hat mich immer gefreut zu sehen, wenn ich den Kindern etwas beibringen konnte und sie es dann auch verstanden haben. Das wäre ein Beruf, dass mir sehr gut gefallen würde, deshalb kann ich mir auch vorstellen eine Lehrerin zu sein. Diese zwei Wochen haben mir gezeigt, wie es ist eine zu sein, und ich habe sehr viel dazu gelernt und auch neue Erfahrungen gemacht.

Praktikum Evelyne

  • Der Betrieb meiner Gotte und ihrem Mann wird nach gesamtbetrieblichen Anforderungen der IP-SUISSE besonders umwelt- und tiergerecht geführt (IP-SUISSE Zertifikat). Katharina und Daniel Affolter bewirtschafften den Bauernhof mit Mütterkühen, Ackerbau und 3 Milchkühen, nur zu zweit. Es gibt keine Angestellte oder Lehrlinge, das heisst, es ist kein Bildungsbetrieb. Der Beruf, welcher von Katharina und Daniel ausgeführt wird, ist die Landwirtschaft. Meine Gotte arbeitet parallel im Haushalt. Die Arbeiten, welche sie auf dem Bauernhof (und im Haushalt) ausführen, ist eine Lebensweise und nicht nur ein Beruf.
Der Kuhstall von aussen
Der Kuhstall von innen
Der Melkstand
Hier sieht man, dass die Kühe genug Platz haben und gut gehalten werden
  • Die Berufe, welche ich ausübe, sind Land-und Hauswirtschaft. Meine Arbeitsplätze sind die Küche, der Kuhstall, der Gemüsegarten, der Melkstand oder der Vorplatz des Hauses. Die Maschinen, welche sie in diesem Betrieb besitzen, sind folgende: Traktor, Frontlader, fahrbahrer Mistschieber, diverse Anhänger, Heuernte- und Melkmaschinen, unter anderen. Apparate, welche genutzt werden, sind: die Zentrifuge, Küchengeräte, Mäusefallen, etc. Die Arbeitszeiten einer Bäuerin betragen ca. 12 Stunden pro Tag (Hausarbeit mitgerechnet). Die Anforderungen um als Bäuerin in der Land- und Hauswirtschaft zu arbeiten, sind verschiedene. Sowohl Ausdauer. als auch Geduld sind wichtig. Ausserdem braucht es eine grosse Flexibilität (Wetter, Arbeiten, etc.).
  • Die Ausbildung zum Landw. und bäuerl.-hausw. Betriebsangestellter dauert 3 Jahre. Der Lohn im 1. Lehrjahr beträgt 1100,00-1225,00 CHF/M., im 2. Lehrjahr 1225,00-1400,00 CHF/M. und im 3. Lerhrjahr 1450,00-1650,00 CHF/M. Dies kann von Ortschaft oder Kanton variieren. Als Angestellter verdient man nach der Ausbildung 3630,00-5070,00 CHF/M. Weiterbildung zur Selbsständigkeit ist möglich, steigert den Lohn aber nicht umbedingt, er kann sogar sinken, wenn man dann einen eigenen Betrieb hat und die Einnahmen niedrig sind.
  • Die Sonnen- und Schattenseiten von dieser Lebensweise sind andere als bei einem „normalen“ Beruf. Positives: man hat kein Arbeitsweg, daher auch schnelle Zugänglichkeit zum Betrieb, falls etwas passiert oder gemacht werden muss. Man hat die freie Wahl von wie viel, was und wann man auf dem Betrieb haben will. Negatives: Privat- und Berufsleben ist schwierig zu trennen, es braucht hohe Präsenz, viel Zeit und Belastung. Ausserdem ist die Kontrolle und die Erwartungen vom Kanton sehr hoch.
  • Arbeiten und Tätigkeiten erledige ich draussen oder drinnen. Um ca. 8 Uhr fange ich an zu arbeiten. Nach der ersten Mahlzeit werden die Sachen verräumt, abgewaschen oder in die Spüelmaschine gestellt, evt. wird noch etwas für das Mittagessen vorbereitet (z.B. Fleisch). Meine erste Arbeit am Tag ausserhalb der Küche ist ein Teil der frisch gemolkene Milch zu zentrifugieren und dann den Rahm mitsamt einem Krug frischen Milch in das Haus zu bringen. Die Zentrifuge wird auseinander genommen und abgewaschen. Nun wechsle ich den Arbeitsplatz vom Melkstand zum Kuhstall, um den Betonplatz zu misten. Mithilfe von einem Schaber und dem fahrbahrem Mistschieber wird der Platz von vier Kuhgruppen gesäubert. Die Kühe sind währenddessen eingesperrt und bekommen Mais und Heu gefüttert. Den Schafen hinter dem Kuhstall bringe ich noch zwei Schubkarren voll Heu. Nun werden die Kühe im Kuhstall freigelassen, damit sie trinken, sich frei bewegen oder sich ausruhen können. Um ca. 10 Uhr gehe ich in die Küche und pasteurisiere den Rahm. Mit dem abgekaltenem Rahm vom vorherigen Tag kann man jetzt Butter machen. Nach dem Prozess, der teilweise auch draussen beim Brunnen ausgeführt wurde, wird der fertige Butter in Alufolie eingepackt, angeschrieben und in das Gefrierfach gelegt. Das Mittagessen wird jetzt gekocht und gemeinsam gegessen. Dann helfe ich beim Abräumen, Abwaschen und Geschirr versorgen. Jetzt geht es an den Laptop um an meinem Text für das Praktikum weiterzuschreiben. Um ca. 15 Uhr fange ich wieder an, auf dem Hof zu arbeiten (1.5h Mittag). Es wiederholt sich das Gleiche wie am Morgen, nur dass die Milch nicht mehr zentrifugiert wird. Meistens dauert die Stallarbeit bis 19 Uhr. Nun ist meine Arbeit für diesen Tag fertig und am nächsten Tag läuft es wieder ähnlich. Ausser dass ich am Nachmittag vielleicht statt im Stall, im Garten, auf dem Platz oder in der Küche arbeiten werde.
Betonplatz am misten
Das ist die Zentrifuge
Der Rahm wird eingekocht (pasterisiert), damit er länger haltbar ist
Um den Butter zu machen, braucht man kaltes Wasser vom Brunnen
  • Mein persöndliches Fazit zu diesen 2 Wochen: Mir hat es Spass gemacht zwei Wochen im Betrieb meiner Gotte arbeiten zu können. Die Stimmung zwischen Affolters und mir war immer gut, denn es gab viel zu lachen. Ich fand es spannend 10 Tage im Schlössli, abgeschieden von der Welt und dem Alltag, zu arbeiten und wohnen. Ich war schon ein paar Mal bei ihnen in den Ferien, musste aber nicht wirklich arbeiten, sondern half nur ein bisschen auf dem Betrieb. Daher war mir das Meiste bekannt und man musste mir nicht mehr viel erklären. Anders als mein Schulalltag war, dass ich am Abend viel erschöpfter war, sowohl seelisch als auch körperlich. Das lag natürlich daran, dass ich meine Kraft einsetzte, der ganze Tag stand oder lief und viel mehr Arbeit leistete. Es war für mich ein super Einblick in das Berufsleben, obwohl es nicht mit meinem zukünftigen Beruf zusammmen hängen wird. Trotz den Unterschieden zwischen diesen 2 Berufen, lernte ich viel über das Kochen und den Haushalt.
  • Tipps von Frau und Herr Affolter: Ich lernte in diesen 2 Wochen sehr vieles, wie zum Beispiel wie man eine Kuh melkt, Butter von Anfang bis zum Schluss produziert, verschiedene Fleischarten zubereitet, wie man Lebensmitel wiederverwertet, Yoghurt selber macht, etc.
  • Meine Schlussfolgerung nach diesen 2 Wochen ist, dass eine total andere Welt auf mich zukommt, sowohl im Sommer, wenn ich mit der Berufslehre anfange, als auch später einmal, wenn ich meinen eigenen Haushalt habe. Die 15 Wochen Schule die noch vor mir liegen, werde ich geniessen, was aber nicht heisst, dass ich mich nicht mehr bemühen werde. Denn obwohl ich meine Lehrstelle schon habe, will ich die Schule mit einem guten Zeugnis abschliessen.
  • Dies war mein Blogbeitrag/Bericht zu meinem 10 tägigen Praktikum im Bauernbetrieb von Katharina und Daniel Affolter.