Praktikum Nuna

Mein Arbeitgeber – Die JFK International School

Die JFK Ist ein internationales Internat. Dort sprechen alle Englisch. Es arbeiten ca. 50 Leute in dieser Schule und es hat etwa 100 Schüler. Einige davon leben im Internat. Die meisten kommen von Russland, China und Japan. Aber von vielen Kindern leben die Eltern auch in Gstaad und darum schlafen sie Zuhause. In der JFK gibt es folgende Berufe: Koch, BetreuerIn, LehrerIn, Abwart und das KV. Die Schule wurde im 2011 von einem alten Ehepaar gekauft und ist nachher erneuert worden. Da die Schule noch nicht so gross ist, gibt es in dem Betrieb auch noch keine Lehrlinge. Pro Jahr zahlt man für 1 Kind nur für die Schule 52’000 CHF, das ändert je nach Alter und anderen Sachen.



Beruf

In der ersten Woche habe ich am Morgen meistens Listen auf dem Computer gemacht oder Infos von Rennen übersetzt. Einmal habe ich bei den Listen ein Durcheinander mit den Vor- und Nachnamen der Kinder gemacht aber es kam doch noch alles gut. Am Nachmittag ging ich mit den Kinder Skifahren. Dort half ich meistens Rennen ausstecken. In der 2. Woche wurde ich am Abend im Boarding House Eingesetz um die die Kinder, welche im Internat leben zu betreuen.

Dienstag 19.2.2019

Als ich am Dienstag zur Schule kam, lief mir Kathrin schon entgegen. Sie half mir meine Ski zu tragen und wir gingen in ihr Büro. Dort konnte ich alle meine Sachen deponieren und sie stellte mich allen andern vor. Danach ging ich mit Jonny auf einen Rundgang. Er zeigte mir zuerst die Schule der kleineren, dann gingen wir das Boarding House anschauen und die Playschool. Zum Schluss gingen wir noch in die Schule der grösseren, dort war auch das Büro von Kathrin. Die Zeit ging so schnell vorbei, dass wir nachher schon das Mittagessen einnehmen konnten. Am Nachmittag ging ich das erste mal mit den Kindern Skifahren. Ich half einem Skilehrer zuerst einen Slalom ausstecken und dann stand ich an den Rand einer Schanze um zu schauen wann der Nächste kommen kann. Dann endete mein erster Arbeitstag schon.

Mittwoch 20.2.2019

Am Mittwoch durfte ich eine Transportliste machen, wo aufgelistet ist welche Schüler in welchen Bus steigen müssen. Es war irgendwie verwirrend, weil die Namen zum Teil sehr kompliziert waren. Zum Schluss haben wir gemerkt, dass ich manchmal die Vor- und Nachnamen vertauscht habe. Am Mittag hatte ich Tischaufsicht und musste das Essen an meinem Tisch herausgeben und schauen, dass alle Kinder 2 Bissen von allem probieren. Aber ich war meistens nicht so streng. Am Nachmittag gingen wir mit ein paar Kinder nach Lauenen, wo die 3. & 4. Klasse einen Austauschnachmittag mit den Deutschsprachigen von Gstaad und der Lauenen hatten.

Donnerstag 21.2.2019

Am Donnerstagmorgen gingen Kathrin und ich verschiedene Materialien aufs Eggli bringen, weil am nächsten Abend eine grosse Fondue-Party mit allen Eltern, Kindern, Lehrern und Skilehrern steigen sollte. Wir mussten viel dafür vorbereiten, es gab sogar noch ein Feuerwerk. Am Mittag hatte ich wieder Tischaufsicht und am Nachmittag gingen wir auf die Ski.

Freitag 22.2.2019

Am Freitagmorgen haben wir vor allem für den Abend vorbereitet. Am Nachmittag durfte ich zuerst alleine Skifahren gehen, weil Kathrin noch die restlichen Schüler von der JFK holen musste. Danach bereiteten wir zwei Podeste für das Feuerwerk vor und dann durfte ich schon nach Hause.

2. Woche

Montag 25.2.2019

Am Montag ging ich das erste mal ins Boarding House (Internat von JFK) helfen. Als ich herein kam ging ich in den Aufenthaltsraum, weil ich hörte, dass jemand dort war. Als ich dort stand sah ich einen jungen Mann, den ich noch nicht kannte. Als er mich sah ist er extrem erschrocken, weil er nicht wusste, dass ich komme. Dann haben wir das Zvieri vorbereitet und gewartet, bis die Kinder von der Schule kamen. Die Kinder hatten zuerst ca. 3/4 Stunden Pause, danach mussten sie ihre Hausaufgaben machen. Für das Abendessen gingen wir alle zusammen hinauf ins Schulhaus. Später erklärte meine Chefin Sam, was die Kinder jetzt machen müssen bevor sie ihr Handy um halb acht für eine Stunde bekommen. Am Abend als ich nach Hause gehen wollte, habe ich den Zug um 30 Sek. verpasst und musste 30 Minuten zu Fuss gehen.

Dienstag 26.2.2019

Am Dienstag half ich zuerst die Wäsche machen und zusammen legen bis die Kinder kamen. In der Pause habe ich mit 3 Kindern Tischfussball gespielt. In der Zeit der Hausaufgaben habe ich einem Mädchen geholfen das nicht so gut in Mathematik ist und die Aufgaben nicht verstand. Danach gingen wir alle essen. Nach dem essen durfte ich die Mädchen kontrollieren, dass heisst: schauen ob sie die Uniform für den Nächsten Tag bereit gelegt haben, ob sie geduscht haben und ob sie alle Hausaufgaben gemacht haben… dann erhalten sie um halb acht ihr Handy.

Mittwoch 27.2.2019

Am Mittwoch ist nicht viel neues passiert da der Ablauf des Abends, ausser am Freitag, immer gleich ist. Da wir nur 2 Leiter waren, durfte ich den Mädchenstock alleine betreuen. Aber da die Mädchen eigentlich immer alles von alleine tun, musste ich nicht viel machen ausser kontrollieren. Nach der Handy Zeit gab es noch eine gemeinsame Fernseher Zeit. Wir schauten meistens Take me out.

Donnerstag 28.2.2019

Am Donnerstag war alles wie gewöhnlich.

Freitag 1.3.2019

Am Freitag war es anders, da die Kinder über das Wochenende keine Hausaufgaben haben, gab es keine Hausaufgaben Zeit. Sie haben dafür 1.5 h Handy Zeit. Bevor ich am letzten Abend nach Hause ging, bekam ich noch eine Karte wo alle Kinder vom Boarding House unterschrieben haben. 3 Mädchen haben mir noch 2 Karten gebastelt. Ich hatte sehr Freude und fand es sehr schade das dass Praktikum schon zu ende war. Dann verabschiedete ich mich und ging nach Hause.

Nuna Romang

Beruf: Skilehrerin, Betreuerin
Datum: 18.Februar-1.März
Firmen: JFK International School Saanen.

Erwartungen

Den Kindern das Skifahren beibringen.
und zb. Rennen planen.
In der 2. Woche helfe ich an verschiedenen Orten im Internat, wie Küche/ Schule/…