Praktikum Damian

Tätigkeiten

Am Montag morgen bin ich um halb Acht zu Pascal gegangen. Dann sind wir zusammen nach Schüpfen zu Stuber Holzbau gefahren. Pascal ist bei Stuber Planer und zeichnet alles mögliche. Ich habe in der Zeit, als er zeichnete angefangen Zimmermannsböcklein zu zimmern. Am Dienstag ging es genau so weiter. Nebenbei habe ich noch gelernt, wie man einen Stechbeutel schleift. Am Mittwoch bin ich dann um ca. 16:15 Uhr fertig gewesen. Danach habe ich sauber gemacht und bin mit dem Töffli in die Landi eine Spraydose Holzvision blau und eine Dose Klarlack kaufen gegangen. Danach habe ich sie mit Klarlack lackiert und über den dann das blaue Logo gesprayt. Somit war das erste Projekt beendet.

Am Donnerstag ging ich einem Kollegen von Pascal in Janzenhaus helfen, einen kleinen Schopf zu stellen. Wir haben die Sparren für die Front verschraubt und angefangen, Konterlatten anzuschrauben. Lukas hat sie angeschraubt und ich auf der Kippfräse zugeschnitten.
Hier ging es dann erst am Montag wieder weiter…

Am Montag war ich dann wieder dort unterwegs. Wir haben die restlichen Konterlatten montiert und dann das Blech und die Ziegel auf das Dach gelegt. Am Dienstag kamen wir dann noch zusammenräumen. Zweites Projekt: Check.

Am Freitag war ich um 7:30 Uhr in Wengi. Dort baut Pascal zusammen mit zwei Kollegen, die auch eine eigene Firma haben, ein altes Bauernhaus zu einer kleinen Werkstatt mit Büro um. Dort habe ich mit dem Bagger ein paar Backsteinmauern abgerissen und einen Rollwagen auf dem alten Heustock zerlegt.

Am Donnerstag habe ich zuerst die alte Werkstatt leergeräumt und allen Kehricht auf Pascals Muldenanhänger geworfen. Danach haben wir weitergemacht mit dem Abbruch.

Am Freitag habe ich den ganzen Tag mit dem Bagger gespitzt und danach gebaggert, um grosse Löcher zu machen, in welche später Fundamente für die Holzpfosten betoniert werden.

Am Dienstag bin ich bei Dominik, einem der Freunde, die mit Pascal in Wengi bauen, in Dieterswil an einem Innenausbau arbeiten gegangen. Ich habe isoliert, Rost gebaut und danach mit der Nagelpistole Fermacellplatten auf den Rost genagelt.

Am Mittwoch habe ich fast dasselbe gemacht, bis auf die Ausnahme, dass ich noch ein paar Fensterleibungen zugeschnitten und montiert habe.

Fazit

Es hat mir mega Spass gemacht und ich hätte in der Woche darauf lieber weitergearbeitet. Ich habe sehr viel gelernt. Über die 10 Tage hatte ich eigentlich immer gute Laune. Die Leute mit welchen ich gearbeitet habe, hatten auch immer gute Laune. Mir hat so ziemlich alles gefallen und ich fand es sehr interessant auch noch etwas über die Holzbearbeitung zu erfahren. Im Unterschied zum Schulalltag hatte ich längere Arbeitszeiten. Ich war am Morgen auch motivierter zum aufstehen.

Tipps

Ich habe sehr viele Tipps/Tricks bekommen. Meist ging es um Techniken wie etwas zu machen. Einmal hat mir Pascal z.B. ein paar Tricks gegeben wie Ich am besten mit dem Stechbeutel arbeite. Ein anderes mal wurde mir gesagt dass Ich die Isolation besser etwas zu gross abschneide, da sie flexibel ist und dadurch besser abdichtet.

Betrieb

In dem Betrieb Holzvision Schweizer GmbH arbeiten Pascal (Geschäftsführer), René und Alain. Pascal bildet keine Lehrlinge aus. Im Betrieb Holzvision arbeiten Zimmerleute mit oder ohne Weiterbildung. Holzvison macht Planung für eigene Projekte oder für Stuber Holzbau aus Schüpfen. Bei den eigenen Projekten machen sie auch die Bauarbeiten.

Zimmermann

In Meinem Praktikum habe ich den Beruf Zimmermann ausgeübt. Als Zimmermann habe ich viel auf der Baustelle gearbeitet und Tätigkeiten wie das bauen einer kleiner Scheune ausgeübt. Ich habe aber auch drei Tage in der Zimmerei bei Stuber Holzbau gearbeitet. Dort habe ich vier Zimmermannsböckli hergestellt. Als Zimmermann habe ich fast nur mit Holz gearbeitet. Ich habe viel die Kippfräse oder die Tischfräse gearbeitet. Natürlich habe ich auch sehr viel mit dem Akku Schrauber und der Stichsäge gearbeitet.

Lohn

  1. Lehrjahr: 740 CHF
  2. Lehrjahr: 970 CHF
  3. Lehrjahr: 1320 CHF
  4. Lehrjahr: 1500 CHF

Ausgelernt: 5300 CHF

Arbeitszeiten

7:30-12:00
13:00-17:00

15 Wochen

Für die letzten fünf Wochen am OSZ nehme ich mir vor:

  • Noch einmal Gas geben
  • Noch ein paar gute Noten haben
  • Noch Spass haben an der Schule

Schlussfolgerung

Im Allgemeinen hat mir das Praktikum sehr gut gefallen und ich freue mich sehr auf den Sommer,wenn ich mit meiner Lehre zum Baumaschinenmechaniker anfangen kann.

Damian Eugster

25.2.-1.3.
4.3.-8.3.
Holzvision in Scheunenberg

Ich werde als Zimmermann auf der Baustelle und zur Planung im Büro arbeiten.
Ich würde gerne Holz zuschneiden und verschrauben.